Arizona: State Parks geschlossen
24. Februar 2010 von Micha
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Nachdem am 15. Januar 2010 entschieden wurde, dass von den 22 State Parks in Arizona nur 9 (!) geöffnet bleiben sollen haben nun die ersten Parks Ihre Tore bzw. Schranken für immer geschlossen.
Der 22. Februar 2010 bedeutete das Ende für den Homolovi Ruins State Park bei Winslow und den Lyman Lake State Park in St. Johns. Gerade für den Homolive State Park tut es uns doch recht leid, da es neben den eigentlichen Ruins auch noch einen sehr schön gelegenen Campingplatz gab. Beides ist nun, wie auch der Lake State Park dem Mangel an Geldern zum Opfer gefallen.
Wer diese Gegend nicht kennt oder sich nochmal informieren möchte findet hier ein Video.
Das ist aber leider noch nicht das Ende der Parkschließungen. Bereits am 29.3.2010 werden folgende (oft weniger bekannte) Parks geschlossen:
- Fort Verde State Historic Park in Camp Verde
- Roper Lake State Park in Safford
- Tombstone Courthouse State Historic Park
- Yuma Territorial Prison State Historic Park
- Tubac Presidio State Historic Park
- Riordan Mansion State Historic Park in Flagstaff
Vollendet werden die Schließungen am 3. Juni 2010. Dann heißt es “good bye” zu folgenden State Parks:
- Tonto Natural Bridge State Park in der Nähe von Payson
- Alamo Lake State Park in Wenden
- Lost Dutchman State Park in Apache Junction
- Picacho Peak State Park
- Red Rock State Park in Sedona
Besonders traurig finde ich die Entscheidung, die letzten 3 Parks zu schließen. Gerade der Lost Dutchman State Park ist nicht nur eine tolle Wandergegend, sondern bietet neben einem extrem idyllischen Campingplatz vor allem das reinste Fotoparadies.
Tja, und leider wird dies noch lange nicht das Ende an Parschschließungen im Südwesten der USA sein. In Nevada und Utah denkt man darüber auch schon nach.
Denali Road Lottery 2010
13. Januar 2010 von Micha
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Jedes Jahr im September beheimatet der Denali National Park in Alaska eine viertägiges Event bekannt als “Road Lottery”. Während dieser 4 Tage bekommen die Gewinner der Lotterie die Möglichkeit eine Genehmigung zu kaufen und damit dann mit dem eigenen PKW soweit in den Park zu fahren, wie es das Wetter erlaubt.
Die diesjährige Denali Road Lottery findet vom 17. bis 20. September statt.
Bewerbungen hierfür müssen im Juni 2010 online beantragt werden. Hierfür fällt eine Gebühr i.H.v. 10 USD an – die nicht erstattet werden kann.
Wer schon mal dort gewesen ist, weiß wie groß die Touristenmenge des Denali Nationalparks ist. Zu jeder anderen Zeit können die Besucher nur per Shuttle Bus in den Park fahren. Die Tickets sind teilweise über Tage ausverkauft. Reservierungen sollten also unbedingt vorgenommen werden. Große Attraktionen des Parks sind neben dem Mt. McKinley die vielen Grizzly Bären die in dem Nationalpark beheimatet sind.
Wir hatten 2005 das Glück, den Mt. McKinley aus großer Entfernung nahezu wolkenfrei fotografieren zu können. Dies ist nur an ganz wenigen Tagen im Jahr möglich.
Sicherheitstipps im Umgang mit Bären
8. Januar 2010 von Micha
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Obwohl Bärenangriffe auf Menschen in den Nationalparks sehr gering sind möchte ich hier einige Tipps geben, wie man das Risiko eines Bärenangriffs reduzieren kann.
Wie unterscheidet sich Schwärzbär vom Grizzly?
Es bestehen einige Unterschiede zwischen Schärzbären und Grizzlys, denn farblich lassen sie sich teilweise recht schwer unterscheiden. Schwarzbären sind nicht immer schwarz und Grizzlys nicht immer braun.
Von der Seite betrachtet hat der Schwarzbär eher einen geraden Rücken, während der Grizzly einen typischen Buckel hat. Die markanten Unterschiede sind jedoch die Krallen: bei Schwarzbären sind diese kürzer und etwas gebogen, während Grizzlys einfach nur riesige Pranken mit langen Krallen haben.
Wie sollte man sich auf Campingplätzen und Picnic Areas verhalten?
- niemals im Zelt kochen und keine Lebensmittel im Zelt oder in Zeltnähe lagern.
- Die Campsite sollte immer sauber sein, Müll sollte entsorgt und Geschirr abgewaschen werden.
- stark riechende Dinge (Zahnpaste, Mückenspray, Seifen etc.), sowie Lebensmittel sollten in Bärenboxen eingeschlossen werden. Falls diese nicht vorhanden sind – alles in einem Sack mit Hilfe eines Seils an einer Astgabel einige Meter über dem Boden aufhängen.
- leere Lebensmitteldosen nicht nur auswaschen, sondern eher ausbrennen.
Auf der Wanderung oder im Backcountry:
- Man sollte es vermeiden Bären zu überraschen
- nach Möglichkeit in einer Gruppe reisen – da man einfach lauter ist und die Bären sich von alleine zurück ziehen
- ggf. singen, in die Hände klatschen oder irgendwie lauter sein
- Bären sind Tag und Nacht aktiv – aber besonders gerne in der Dämmerung
- Es gibt einige Anzeichen, wenn Bären in der Nähe sind: Spuren, Kratzspuren an Bäumen, Fellhaare und der legendäre Bärenschiss
Wie soll man sich verhalten, wenn man einem Bären begegnet?
- ruhig verhalten und hektische Bewegungen vermeiden
- Gib dem Bär genügend Raum um sich zurück zu ziehen
- Man sollte selbst versuchen einen anderen Weg einzuschlagen, langsam und niemals weg rennen!
- Wenn der Bär sich aufstellt: ruhig zureden und mit den Armen kreisen
Bären greifen niemals sofort an. 90% sind Scheinangriffe, sprich sie greifen an bleiben aber kurz vorher stehen. Ruhe bewahren.
Wenn er wirklich angreift, hilft nur kämpfen. Mit Gegenständen werfen oder Bärenspray einsetzen. Dieses ist in den USA meiner Meinung nach nicht wirklich notwendig. In Kanada (Yukon Territory) und Alaska, sollte Bärenspray immer zur Ausrüstung gehören. Sollte es direkten Kontakt zum Bären geben: Tod stellen! Kopf nach unten und Hände in den Nacken, ruhig liegen bleiben.
Eins sollte man jedenfalls nie tun: auf Bäume klettern. Dort ist man nie sicher denn:
- der Schwarzbär klettert einem hinterher
- der Grizzly schüttelt einen hinunter
Lufthansa ändert Freigepäckgrenze
25. November 2009 von Micha
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Die Lufthansa ändert für ab dem 1.1.2010 ausgestellte Tickets ebenfalls die Freigepäckgrenzen für Langstreckenflüge. Damit zieht die Lufthansa mit den amerikanischen und vielen großen europäischen Fluggesellschaften gleich.
Bisher waren in der Economy Class 2 Gepäckstücke à 23kg pro Passagier erlaubt. Nun ändert die Lufthansa die Regulierungen auf das “Piece Concept” um. Dies bedeutet: das erste Gepäckstück à 23kg ist weiterhin frei. Jedes Weitere Gepäckstück kostet Geld. Das zweite Gepäckstück kostet z.B. für Flüge von Europa in die USA lt. Gebührentabelle 40 EUR ($50) pro Strecke.
Für Vielflieger und Business/First Class Flieger gelten natürlich wieder andere Grenzen.
Somit holt uns die Finanzkrise immer wieder irgendwo ein. Da wir immer mit Zelt & Mietwagen unterwegs sind und generell mit 3 Gepäckstücken reisen, zahlen wir also ab nächstem Jahr für die Campingtasche schlappe 80 EUR mehr. Ärgerlich ist dies schon, da erst vor einigen Jahren die Gewichtsgrenze herabgesetzt wurde.
Somit bleibt für große Einkäufe in den USA demnächst sehr wenig Spielraum. Ich bin mal gespannt, wann Condor und Air Berlin Ihre Bestimmungen ändern. Lange wird es nicht dauern.
Nur eins, soll mir die Lufthansa bitte nun noch freistellen:
Ich würde die Zusatzgebühr gerne in USD zahlen
Buchtipp: Photographing Oregon
22. März 2009 von Micha
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Endlich ist er da: Greg Vaughn’s Reiseführer: Photographing Oregon. Er bietet den gleichen Look und genauso viele Informationen wie die Reiseführer von Laurent Martres. Wer die anderen Reiseführer kennt der weiß, dass diese Lektüre in der Sammlung nicht fehlen darf.
Das Inhaltsverzeichnis, sowie ein Kapitel zum Probelesen gibt es hier.
Traumjob in Australien
15. Januar 2009 von Micha
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Der australische Bundesstaat Queensland bietet seit neuestem einen Traumjob auf Hamilton Island an.
Für den besten Job der Welt wird ein “Inselhausmeister” für 6 Monate gesucht. Was zuerst wie eine Zeitungsente klang, stimmt wirklich: großartige Fähigkeiten müssen die Bewerber nicht mitbringen. Abenteuerlust und der Umgang mit dem PC sind unabdingbar, denn der Bewerber muß Hamilton Island nicht nur erkunden, sondern darüber auch noch regelmäßig in seinem Blog schreiben. Honoriert wird das ganz mit monatlich ca. 12.000 EUR.
Untergebracht wird der neue Inselhausmeister in der Luxusvilla “Blue Pearl” mit 3 Schlazimmern, 2 Badezimmern, einer komplett ausgestatteten Küche und riesigem Pool. Zusätzlich wird noch ein Golf Buggy zur Erkundung der Insel bereitgestellt. Der Transport auf die Insel ist natürlich inklusive!
Wer sich für den Job interessiert muß sich auf der Homepage mit einem höchstens 60 Sekunden langen Video auf Englisch bewerben und darin begründen, warum er oder sie diesen Job antreten sollte.
- Bewerbungsschluß ist der 22. Februar 2009
- Vom 2. bis 24. März kann für die Top 50 Bewerber auf der Seite voten
- am 2. April werden die letzten 11. Kandidaten auf der Homepage bekannt gegeben
- ab dem 3. Mai 2009 werden in Queensland die Bewerbergespräche geführt
- am 6. Mai 2009 wird der neue Inselhausmeister vorgestellt, bevor er am 1. Juli mit der “Arbeit” beginnt
Übrigens kann man sich auf der Homepage auch die bisherigen Bewerber anschauen.
All dies ist natürlich ein sehr guter Marketing Effekt für die Region von Queensland. Wer sich Hamilton-Island, den neuen Arbeitsplatz und die Villa anschauen möchte, für den ist folgendes Video interessant.
Furnace Creek Ranch: Sonderpreis ab 60.
15. Januar 2009 von Micha
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Das Furnace Creek Inn und die Furnace Creek Ranch bieten zur Zeit für Senioren ab 60. Jahre Sonderpreise an. Für eine Übernachtung – egal an welchem Wochentag gibt es 10% Rabatt auf den Zimmerpreis. Für 2 Nächte erhöht sich der Rabatt auf 20% für beide Nächte. Ab der dritten Nacht gilt der Rabattsatz von 30%.
Die o.g. Sonderpreise gelten jedoch nicht für die Cabins der Furnice Creek Ranch und sind auch nicht mit anderen Angeboten kombinierbar.
Auf der Homepage des Furnace Creek Resorts kann man dieses Angebot unter “special promotions” buchen.
ESTA Einreiseformular ab 12.1.2009 Pflicht!
9. Januar 2009 von Micha
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Achtung: ein aktuelleres UPDATE gibt es auf canyon-trails.de
Bereits seit August 2008 ist das neue elektronische Einreisesystem für die USA zu Testzwecken freigeschaltet. Bisher war es immer (noch) notwendig bei jeder Einreise in die USA das grüne Formular (I-94W) schriftlich auszufüllen. Ab kommenden Montag, den 12. Januar 2009 gehört dies der Vergangenheit ein und das neue System ist verpflichtend. Ein Verschreiben im Flugzeug bei den Zahlen 1 und 7 und die umgekehrte Schreibweise des Datums ist somit nicht mehr möglich.
Über das Online System ESTA (Electronic System for Travel Authorization) muss sich nun jeder USA-Reisende ohne Visum mindestens 72 Stunden vor Abflug bzw. Einreise in die USA registrieren. Dies gilt sowohl für Geschäftsreisende, Urlauber, Erwachsene und auch Kinder.
Die Registrierung ist nicht nur kostenlos, sondern auch noch denkbar einfach und ähnelt dem bisherigen grünen Formular. Nach Anerkennung der Bedingungen wird man direkt auf das vertraute – wieder grüne – Formular weiter geleitet. Hier gilt es nur noch die üblichen Daten auszufüllen, alle Fragen nach Möglichkeit mit nein zu beantworten und den Antrag online abzusenden. Die Bestätigung folgt in kürze. Eure Antragsnummer solltet Ihr gut aufheben! Sollten sich Reisedaten oder Anschrift in den USA ändern, muss dies ebenfalls auf der Homepage mit Hilfe der Antragsnummer geändert werden. Die elektronische Einreiseerlaubnis hat ab Antragstellung eine Gültigkeit bis zum Ablauf des Reisepasses, jedoch längstens für zwei Jahren.
Wer keinen Zugang zum Internet hat, der kann diesen Antrag auch vom Reisebüro des Vertrauens nach Buchung des Fluges ausfüllen lassen.
Ich finde diese neue Möglichkeit wirklich mehr als angenehm. Denn so muss man nicht mehr aufpassen, dass man den grünen Abschnitt im Reisepass nicht verliert. Dieser wurde in den letzten Jahren bei uns nämlich nicht mehr in den Reisepass getackert, sondern nur noch einfach eingelegt. Außerdem wird dieses Verfahren die Einreise in die USA beschleunigen. Einzig des Ausfüllen des Zollformulars bleibt erhalten.
Weitereführende Informationen sind unter den folgenden Links verfügbar:
Dollarkurs gem. ECB:






