Death Valley: Titus Canyon Road
13. Februar 2010 von Micha
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Schon lange hatten wir uns vorgenommen, diese Route ins Death Valley zu nehmen. Letztes Jahr hat es dann endlich geklappt. Bei besten Wetterbedingungen verließen wir morgens die Spielermetropole Las Vegas und konnten das Abenteuer Titus Canyon knapp 2 Stunden später starten. Landschaftlich wunderschön schlängelt sich die Straße hauf auf den Red Pass, ehe es auf einer abenteuerlichen Abfahrt hinab in den Titus Canyon geht. Leadfield, eine alte Ghost Town, ist eine gute Möglichkeit umd die Ruhe und Einsamkeit zu genießen.
Den kompletten Reisebericht und alle Fakten gibt es auf canyon-trails.de
Abenteuer Big Salmon River
26. Juli 2009 von Micha
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Yukon Territory im August 2002. Vier junggebliebene Siegerländer machten sich per Boot auf den Weg vom Quiet Lake Richtung Dawson City. Es galt nebem dem Yukon River vor allem den Big Salmon River zu bezwingen. In Tagebuchform schildern die 4 Ihre Erlebnisse. Sie berichten von Grizzlys, Elchen und der Einsamkeit in der einzigartigen Natur von Kanada. Aufgrund der sehr guten Vorbereitung auf die Reise, konnten sie sogar eine lebensgefährliche Situation ohne größere Schäden meistern. Dieser kurze Auszug soll Lust auf mehr machen:

Nach dem Kentern
14 Uhr: Es passiert: Stromschnellen. Mario und Mathias sind ca. 100 Meter vor uns. Horst und Ich hören, wie Mario brüllt: Volle Kanne!
Die beiden paddelten wie die Wahnsinnigen und schaffen es gerade noch in einer Linkskurve an den Stromschnellen (Was auch immer das war) durch etwas ruhigeres Wasser vorbeizukommen. Horst und Ich wussten, das jetzt auf uns eine besondere Situation zukommen wird. Alles half nichts und so geschah es. Wir versuchten an den Stromschnellen links vorbeizukommen und wurden regelrecht in diese hineingesogen. Dort wurden wir mehrmals aufgeschaukelt und beim Eintauchen des Bootes ins Wasser aus diesem herausgeschleudert. Trotz der Schwimmwesten, die wir selbstverständlich am Körper tragen, versinken Horst und Ich erst mal voll unter die Wasseroberfläche; um uns herum jede Menge Wellen und Gicht. Unser Kanu treibt kieloben auf dem Fluss. Die Versuche von Mario und Mathias, das Boot zu bekommen scheiterten wegen der starken Strömung. Fazit: Das Kanu mit der Gesamten Ausrüstung ist weg. Horst und mir geht es aber soweit gut. Lediglich das kalte Wasser mit einer Temperatur von ca. 5-8 Grad machte uns nach ca. 1-2 Minuten Schwimmen etwas zuschaffen. Wir schaffen es endlich, uns an Büschen, Ästen oder ähnlichem an Land zu ziehen und sind der Meinung, nun festen Boden unter den Füßen zu haben. Nach genauerem hinschauen stellen wir fest, das wir auf einer Art Insel inmitten des Big Salmon Rivers gestrandet sind. Durch die Bäume und Büsche auf dieser Insel (ca. 30 Meter lang und 10-15 Meter breit) glaubten wir, den Uferbereich des Flusses erreicht zu haben. Nun bleibt uns keine andere Möglichkeit, nochmals durch den verbleibenden etwa 7-8 Meter breiten und ca. 70-80 cm tiefen aber schnelles Wasser führenden Flusses zu waaten. Horst, der etwas kräftiger als Ich gebaut ist, hatte schon Mühe, aufrecht gehend durch das Wasser zu kommen, schaffte es aber. Leider klappte es bei mir nicht so. Beim Versuch, den Fluss zu durchqueren, riss mir die starke Strömung plötzlich die Beine weg und Ich mußte mich schwimmend Richtung Ufer weiterbewegen. Das größte Problem war wie einige Minuten zuvor, das festhalten an Ästen und Sträuchern. Aber diesmal stand Horst am Ufer und zog mich an der Hand heraus…(nochmals danke) Mario und Mathias fahren zur gleichen Zeit wegen der Strömung etwa 200-300 Meter weiter und gehen nun auf der rechten Seite an Land. Dann gingen beide in verschiedene Richtungen: Mario geht uns Flussaufwärts entgegen und muss dabei auf den Berg klettern, da am Flussufer wegen des Dickichts das laufen unmöglich ist. Mathias lief Flussabwärts und hoffte, unser Kanu zu finden; jedoch ohne Erfolg. Da wir zu Hause bereits solche Situationen vorab durchgesprochen hatten, lief nun alles wie vorher besprochen absolut klasse ab. Mathias zündete sofort nach seiner Rückkehr ein Lagerfeuer an, damit wir uns trocknen und wärmen können. Glücklicherweise hatten wir in dem noch vorhandenem Kanu Brennholz, fertig gehackt von unserem letzten Camp. Das kam Horst und mir nun zu gute. Nach kurzer Besprechung beschließen wir, das Mario und Mathias weiterfahren um in Carmacks Hilfe zu organisieren.
Den kompletten Reisebericht gibt es unter: http://www.wildes-kanada.de zu lesen. Die eigene Kanutour auf dem Yukon River 2005 gibt es dort bisher nur in Bildern. Ein Bericht folgt bestimmt noch. Direktflüge von Frankfurt nach Whitehorse bietet übrigens die Condor an.
Passende Literatur zum Thema findet Ihr hier:
Calico Tanks – Wandern im Red Rock Canyon
24. Juni 2009 von Micha
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Calico Tanks im April 2009
Las Vegas bietet in näherer Umgebung einige lohnende Ausflugsziele. Hierzu zählt auch der Red Rock Canyon, der viele schöne Wanderwege bietet. Einer der schönsten und nicht allzu anstrengenden ist der Hike zu den Calico Tanks. Auf gerade mal 2,5 Meilen kann man nicht nur die einzigartige Natur genießen, sondern wird auch noch mit einem tollen Blick auf Las Vegas belohnt. Read more
Observation Point – Hoch über dem Zion Canyon
24. Februar 2009 von Micha
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Die Pools nach den Narrows
Für diejenigen, die eine Fahrt in den Zion Nationalpark geplant haben oder sich in der Nähe aufhalten ist der Observation Point ein sehr lohnendes Ziel.
Es ist neben Angels Landing und den Zion Narrows eine der genialsten Wanderungen im für mich schönsten Nationalpark des Südwestens. Im Gegensatz zu Angels Landing ist die Halbtagestour zum Observation Point eher weniger frequentiert. Dies liegt einerseits am Zeitaufwand, andererseits aber auch an der deutlich größeren Anstrengung. Zwar geht es hier auf eine Höhe von etwa 1.980 Meter hinauf, was deutlich über Angels Landing liegt, dafür sind die Wege breiter und führen nicht an steilen Abhängen vorbei. Der Weg selbst ist sehr abwechslungsreich: mal muss man anstrengende Spitzkehren überwinden – dann genießt man einen fotogenen Slotcanyon, aber auch Sand und Felsen prägen die Strecke.
Man liest oft verschiedene Meinungen zur Schwierigkeit dieser Wanderung: von leicht bis sehr anstrengend. Für uns ist es ein Mittelding – etwas Kondition sollte man für diese Tour schon haben. Ins Gepäck gehören neben einer leichten Jacke und Sonnencreme vor allem genügend Wasser, sonst kann es zu einem sehr anstrengenden Hike werden. Vor allem der Aufstieg ist extrem kräftezehrend aber die Anstrengung lohnt sich auf jeden Fall und man ist froh, wenn man später den Blick über den kompletten Zion Canyon genießen kann. Ihr müsst ca. 4-6 Stunden einplanen mit viel Zeit zum Fotografieren.
Den kompletten Bericht findet Ihr unter: http://www.canyon-trails.de/observation.htm
Horseshoe Bend – ein Highlight bei Page
9. Dezember 2008 von Micha
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Bei einem Besuch in Page ist nicht nur der Antelope Canyon quasi Pflicht, sondern es empfiehlt sich auch ein Besuch am beeindruckenden Horseshoe Bend. Dazu ist kein großer Aufwand nötig; von Page ist es nur eine kurze Fahrt, und nach 15 Minuten Fußweg hat man die Coloradoschleife erreicht.
Den vollständigen Artikel findet Ihr auf: http://www.canyon-trails.de
Eine Wunderwelt geschliffen von Wasser und Wind
7. November 2008 von Micha
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Der wohl bekannteste und am häufigsten besuchte Slotcanyon der USA befindet sich am Lake Powell östlich von Page. Inspiriert von den sagenhaften Fotos von Michael Fatali und Tom Till zog es mich 1996 das erste Mal in den Upper Antelope Canyon. Mittlerweile bin ich schon einige male dort gewesen, allerdings die letzten 2 Besuche nur im Lower Antelope Canyon.
Der im Privatbesitz der Navajo Indianer befindliche “Antelope Canyon Navajo Tribal Park”, so der offizielle Name, lockt jährlich tausende von Besuchern an und ist ein gelungenes Ausflugsziel. Des Weiteren bieten interessante Motive in Kombination mit gutem Lichteinfall und Farben in allen Rottönen jedem (Hobby)Fotografen eine perfekte Möglichkeit sich auszutoben.
Den vollständigen Artikel findet Ihr auf: http://www.canyon-trails.de
11 km rund um die Dreilägerbachtalsperre
6. November 2008 von Micha
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Nachdem wir die Wanderung gestern schon aufgrund der starken Regenfälle verschoben hatten, meinte es Petrus heute gut mit uns. Mit strahlendem Sonnenschein und einigen wenigen Wolken am blauen Himmel begann der Sonntag mit einem ausgiebigen Frühstück!
Trotz ungünstiger Wettervorhersage für den frühen Nachmittag, machten wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg Richtung Roetgen. Dort stand die Rundwanderung um die Dreilägebachtalsperre auf der Struffelt-Route auf dem Tagesplan. Ausgangspunkt war der Parkplatz am “Filterwerk” (GPS: ), der hier auch gleichzeitig ein Einstiegspunkt des berühmten Eifelsteigs ist. Nachdem wir die erste Überschwemmung im Kofferraum beseitigt hatten (meine Wasserflasche war ausgelaufen) ging es ab hier zu Fuß los.
Der Weg führt vom Filterwerk nach Überquerung der Hauptstraße direkt in einen steilen Waldhang. Und hier ging es direkt gut los: Durch die starken Unwetter von gestern Nachmittag war es recht schwierig auf diesem Teilstück des Eifelsteigs Richtung Rott auf matschigem Untergrund voran zu kommen. Aber wir haben es immerhin geschafft uns nicht direkt auf den ersten Metern im Schlamm zu wälzen. Nach wenigen Minuten standen wir vor dem Haupttor der Dreilägerbachtalsperre. Weiter ging es durch eine Waldschneise auf dem Teilstück des Eifelsteigs. Den Hauptweg haben wir auf der
Anhöhe dann verlassen und weiter ging es durch die Struffelter Heide auf einem Holzplankenweg. Dies war ziemlich klasse – nur die Bremsen haben etwas genervt. Dafür entschädigte uns die grandiose Aussicht. Nach kurzer Zeit hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen und ein Picknickplatz, sowie zwei “Natur-Sonnenliegen” luden zu einer kurzen Rast ein. An dieser Stelle haben wir dann den Eifelsteig verlassen und sind rechts der Struffelt-Route (zu erkennen an den gelben Schildern) gefolgt. Hier ist direkt der zahlreich vertretene rote Fingerhut aufgefallen. Nach wenigen hundert Metern erreichten wir linkerhand einen idyllischen Teich mit einer Bank. Außer das Zwitschern der Vögel und dem Summen der Bienen und Fliegen waren nur noch zwei Libellen zu sehen, die wir kurz beobachteten.
Kurze Zeit später überquerten wir schon die Staumauer des Vorbeckens der Dreilägerbachtalsperre. Hier hielten wir uns links und folgten ab hier geradeaus den Zeichen “A2″. Nicht irrtümlich direkt wieder rechts abbiegen. Der Waldweg verengte sich etwas und nach wenigen Minuten erreichten wir den Hasselbachhanggraben und überquerten diesen über eine kleine Metallbrücke. Fast wäre ich hier noch auf eine kleine Ringelnatter getreten. Rechterhand folgten wir nun auf der linken Seite des Hasselbachhanggrabens flußaufwärts einem sehr kleinen Waldweg. Enge Waldschneisen boten uns hier tolle Einblicke in den Wald, die Sonne tat Ihren Teil dazu und so boten sich uns schöne Fotomotive. Nach gut einem Kilometer ging ein kleiner Pfad rechterhand hinunter zum Bach, wo wir diesen erneut auf einer Brücke überquerten. Wer diesen Pfad nicht findet ist falsch, wenn er die Kleine Schutzhütte erreicht. Dann einfach wenige Meter zurück gehen.
Wir folgten nun weiter auf einem kleinen Pfad parallel entlang des Schleebachhanggraben. Tiefgrünes Farn, saftiges Moos und der stark vertretene rote Fingerhut boten zu dem Kupferfarbenen Schleebachhanggraben herrliche Kontraste. Laut offizieller Route des Eifelvereins soll man an der ersten Brücke (zu erkennen am Maschendraht) links abbiegen. Dies haben wir auch gemacht – man kann jedoch auch abkürzen, indem man hier weiter geradeaus läuft und trifft dann auf den steinigen Rackesch-Weg. Wir sind zuerst den offiziellen Weg entlang gelaufen, fanden jedoch die Wegbeschreibung am Ende der Schleife etwas unglücklich, da hier ein Hinweisschild fehlte. Für alle die diesen Weg trotzdem gehen: verläßt man den engen Waldpfad und erreicht man wieder festen Boden dann rechts halten und dem Rackesch-Weg folgen.
Nach weiteren 10 Minuten erreichten wir die ersten Häuser von Roetgen. Hier kreuzten wir die Hauptstraße und folgten dieser auf dem Bürgersteig Richtung Rott. Leider ging es hier nun einige hundert Meter entland der Hauptstraße. Der Weg zweigte dann nochmal kurz nach links ab – wir überquerten nochmal einen kleinen Bach und hier trafen wir wieder auf den sehr gut ausgeschilderten Eifelsteig und waren kurze Zeit später auch schon wieder am Parkplatz Filterwerk.
Fazit:
Es war eine tolle Wanderung. Bis auf die fehlende Wegmarkierung war die uns vorliegende Wegbeschreibung ausreichend. Für den nächsten Hike werden wir allerdings lange Treckinghosen tragen, da große Teile des Weges entlang von Gräsern und Farn führten. Die langen Hosen schützen uns somit nicht nur vor Zecken, sondern auch vor den lästigen Bremsen.
Abenteuer Zion Narrows
3. November 2008 von Micha
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Eine der schönsten Slot-Canyon Wanderungen befindet sich im Zion National Park. Die Zion Narrows fallen schon fast unter die Kategorie Canyoning und gehören für mich neben Angels Landing, Observation Point und Subway zu den top Hikes in dieser Gegend.
Als neuen Service sind eine topografische Karte sowie das aktuelle Wetter für die nächsten drei Tage implementiert. Den vollständigen Bericht gibts auf dem obigen Link oder auf http://www.canyon-trails.de.












