11 km rund um die Dreilägerbachtalsperre
6. November 2008 von Micha
Abgelegt unter Featured, Wandertouren
Nachdem wir die Wanderung gestern schon aufgrund der starken Regenfälle verschoben hatten, meinte es Petrus heute gut mit uns. Mit strahlendem Sonnenschein und einigen wenigen Wolken am blauen Himmel begann der Sonntag mit einem ausgiebigen Frühstück!
Trotz ungünstiger Wettervorhersage für den frühen Nachmittag, machten wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg Richtung Roetgen. Dort stand die Rundwanderung um die Dreilägebachtalsperre auf der Struffelt-Route auf dem Tagesplan. Ausgangspunkt war der Parkplatz am “Filterwerk” (GPS: ), der hier auch gleichzeitig ein Einstiegspunkt des berühmten Eifelsteigs ist. Nachdem wir die erste Überschwemmung im Kofferraum beseitigt hatten (meine Wasserflasche war ausgelaufen) ging es ab hier zu Fuß los.
Der Weg führt vom Filterwerk nach Überquerung der Hauptstraße direkt in einen steilen Waldhang. Und hier ging es direkt gut los: Durch die starken Unwetter von gestern Nachmittag war es recht schwierig auf diesem Teilstück des Eifelsteigs Richtung Rott auf matschigem Untergrund voran zu kommen. Aber wir haben es immerhin geschafft uns nicht direkt auf den ersten Metern im Schlamm zu wälzen. Nach wenigen Minuten standen wir vor dem Haupttor der Dreilägerbachtalsperre. Weiter ging es durch eine Waldschneise auf dem Teilstück des Eifelsteigs. Den Hauptweg haben wir auf der
Anhöhe dann verlassen und weiter ging es durch die Struffelter Heide auf einem Holzplankenweg. Dies war ziemlich klasse – nur die Bremsen haben etwas genervt. Dafür entschädigte uns die grandiose Aussicht. Nach kurzer Zeit hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen und ein Picknickplatz, sowie zwei “Natur-Sonnenliegen” luden zu einer kurzen Rast ein. An dieser Stelle haben wir dann den Eifelsteig verlassen und sind rechts der Struffelt-Route (zu erkennen an den gelben Schildern) gefolgt. Hier ist direkt der zahlreich vertretene rote Fingerhut aufgefallen. Nach wenigen hundert Metern erreichten wir linkerhand einen idyllischen Teich mit einer Bank. Außer das Zwitschern der Vögel und dem Summen der Bienen und Fliegen waren nur noch zwei Libellen zu sehen, die wir kurz beobachteten.
Kurze Zeit später überquerten wir schon die Staumauer des Vorbeckens der Dreilägerbachtalsperre. Hier hielten wir uns links und folgten ab hier geradeaus den Zeichen “A2″. Nicht irrtümlich direkt wieder rechts abbiegen. Der Waldweg verengte sich etwas und nach wenigen Minuten erreichten wir den Hasselbachhanggraben und überquerten diesen über eine kleine Metallbrücke. Fast wäre ich hier noch auf eine kleine Ringelnatter getreten. Rechterhand folgten wir nun auf der linken Seite des Hasselbachhanggrabens flußaufwärts einem sehr kleinen Waldweg. Enge Waldschneisen boten uns hier tolle Einblicke in den Wald, die Sonne tat Ihren Teil dazu und so boten sich uns schöne Fotomotive. Nach gut einem Kilometer ging ein kleiner Pfad rechterhand hinunter zum Bach, wo wir diesen erneut auf einer Brücke überquerten. Wer diesen Pfad nicht findet ist falsch, wenn er die Kleine Schutzhütte erreicht. Dann einfach wenige Meter zurück gehen.
Wir folgten nun weiter auf einem kleinen Pfad parallel entlang des Schleebachhanggraben. Tiefgrünes Farn, saftiges Moos und der stark vertretene rote Fingerhut boten zu dem Kupferfarbenen Schleebachhanggraben herrliche Kontraste. Laut offizieller Route des Eifelvereins soll man an der ersten Brücke (zu erkennen am Maschendraht) links abbiegen. Dies haben wir auch gemacht – man kann jedoch auch abkürzen, indem man hier weiter geradeaus läuft und trifft dann auf den steinigen Rackesch-Weg. Wir sind zuerst den offiziellen Weg entlang gelaufen, fanden jedoch die Wegbeschreibung am Ende der Schleife etwas unglücklich, da hier ein Hinweisschild fehlte. Für alle die diesen Weg trotzdem gehen: verläßt man den engen Waldpfad und erreicht man wieder festen Boden dann rechts halten und dem Rackesch-Weg folgen.
Nach weiteren 10 Minuten erreichten wir die ersten Häuser von Roetgen. Hier kreuzten wir die Hauptstraße und folgten dieser auf dem Bürgersteig Richtung Rott. Leider ging es hier nun einige hundert Meter entland der Hauptstraße. Der Weg zweigte dann nochmal kurz nach links ab – wir überquerten nochmal einen kleinen Bach und hier trafen wir wieder auf den sehr gut ausgeschilderten Eifelsteig und waren kurze Zeit später auch schon wieder am Parkplatz Filterwerk.
Fazit:
Es war eine tolle Wanderung. Bis auf die fehlende Wegmarkierung war die uns vorliegende Wegbeschreibung ausreichend. Für den nächsten Hike werden wir allerdings lange Treckinghosen tragen, da große Teile des Weges entlang von Gräsern und Farn führten. Die langen Hosen schützen uns somit nicht nur vor Zecken, sondern auch vor den lästigen Bremsen.








