Zion: Angels Landing temporär gesperrt
8. September 2010 von Micha
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Angels Landing, einer der populärsten Wanderwege im Zion Nationalpark, wird von mitte September bis mitte Oktober 2010 teilweise gesperrt werden.
Am 15./16. bzw. 20.-23. September gibt es keinen Zugang zum West Rim Trail von “The Grotto” bis zum Scout Lookout. Ebenfalls wird die Angels Landing Route vom Scout Lookout bis ganz oben gesperrt sein.
Vom 27. September bis 14 Oktober wird das letzte Teilstück vom Angels Landing Hike (Scout Lookout bis oben) Montags bis Donnerstags nicht zugänglich sein. Aufgrund der hohen Besucheraufkommen an Wochenenden, werden alle Arbeiten von Freitags bis Sonntags unterbrochen werden.
In der gesamten Zeit wird die Wegstrecke verbessert bzw. durch Wind und Wetter beschädigte Passagen ausgebessert. Weiterhin werden die Seile (teilweise) ersetzt bzw. neue Seile an gefährlichen Stellen angebracht werden.
Die Sperrungen sind notwendig, da Material mit Helikoptern transportiert wird und die Sicherheit der Wanderer nicht gefährdet werden soll.
Eine Beschreibung zum Hike mit Bildern findet Ihr hier: http://www.canyon-trails.de/angels.htm
blinder Mike Hanson wandert Appalachian Trail
3. März 2010 von Micha
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Mike Hanson aus Minnesota hat sich seit heute auf den Weg gemacht, um den Appalachian Trail zu wandern. Die Herausforderung des Appalachian Trail ist schon ziemlich groß – aber für Mike ist sie noch größer: denn er ist seit Geburt an blind!
Die Reise des 44 jährigen wird als Dokumentation verfilmt werden. Mike trägt neben seinem Wanderstock auch das komplette Gepäck auf seinem Rücken. Mittels eines sprachgesteuerten GPS Geräts hofft er pro Tag 15 Meilen wandern zu können.
Auf seiner Homepage wird von der Tour berichtet.
Der Appalachian Trail gehört mit einer Länge von 2.175 Meilen zu den längsten Wanderwegen der Welt. Er beginnt in Springer Mountain (Georgia) und endet auf dem Mount Katahdin in Maine. Wanderer gelangen außerdem auf Ihrer Tour in die Bundesstaaten North Carolina, Tennessee, Virginia, West Virginia, Maryland, Pennsylvania, New Jersey, New York, Connecticut, Massachusetts, Vermont und New Hampshire.
Hier noch das Intro zu seinem Vorhaben:
Zion Nationalpark: Besucherrekord 2009
5. Februar 2010 von Micha
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Der Zion Nationalpark hat mit 2.735.401 Besuchern einen neuen Rekord erreicht. Dies entspricht einer Steigerung von 1,7% zum vorherigen Rekordjahr 2008.
Ein Teil des Wachstums fällt wohl auf die 100 Jahr Feier zurück, welche im kompletten Jahr mit vielen Veranstaltungen und Ranger Talks statt gefunden hat. Zusätzlich verzeichnet der Park ebenfalls steigende Besucherzahlen im Bereich des Backcountry. Hier lag die Steigerung im Vergleich zum Jahr 2008 bei sogar 17,3%.
Ebenfalls interessant ist die Statistik, dass Besucher häufiger den Südeingang und den Kolob Canyon Eingang nutzten als über Ost- bzw. Kolob Terrace Eingang. Erfreulich ist aus meiner Sicht, dass weniger Besucher mit großen Reisebussen durch den Park fahren. Im Vergleich zum Jahr 2008 verzeichnete der Park einen Rückgang von 29%.
Sicherheitstipps im Umgang mit Bären
8. Januar 2010 von Micha
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Obwohl Bärenangriffe auf Menschen in den Nationalparks sehr gering sind möchte ich hier einige Tipps geben, wie man das Risiko eines Bärenangriffs reduzieren kann.
Wie unterscheidet sich Schwärzbär vom Grizzly?
Es bestehen einige Unterschiede zwischen Schärzbären und Grizzlys, denn farblich lassen sie sich teilweise recht schwer unterscheiden. Schwarzbären sind nicht immer schwarz und Grizzlys nicht immer braun.
Von der Seite betrachtet hat der Schwarzbär eher einen geraden Rücken, während der Grizzly einen typischen Buckel hat. Die markanten Unterschiede sind jedoch die Krallen: bei Schwarzbären sind diese kürzer und etwas gebogen, während Grizzlys einfach nur riesige Pranken mit langen Krallen haben.
Wie sollte man sich auf Campingplätzen und Picnic Areas verhalten?
- niemals im Zelt kochen und keine Lebensmittel im Zelt oder in Zeltnähe lagern.
- Die Campsite sollte immer sauber sein, Müll sollte entsorgt und Geschirr abgewaschen werden.
- stark riechende Dinge (Zahnpaste, Mückenspray, Seifen etc.), sowie Lebensmittel sollten in Bärenboxen eingeschlossen werden. Falls diese nicht vorhanden sind – alles in einem Sack mit Hilfe eines Seils an einer Astgabel einige Meter über dem Boden aufhängen.
- leere Lebensmitteldosen nicht nur auswaschen, sondern eher ausbrennen.
Auf der Wanderung oder im Backcountry:
- Man sollte es vermeiden Bären zu überraschen
- nach Möglichkeit in einer Gruppe reisen – da man einfach lauter ist und die Bären sich von alleine zurück ziehen
- ggf. singen, in die Hände klatschen oder irgendwie lauter sein
- Bären sind Tag und Nacht aktiv – aber besonders gerne in der Dämmerung
- Es gibt einige Anzeichen, wenn Bären in der Nähe sind: Spuren, Kratzspuren an Bäumen, Fellhaare und der legendäre Bärenschiss
Wie soll man sich verhalten, wenn man einem Bären begegnet?
- ruhig verhalten und hektische Bewegungen vermeiden
- Gib dem Bär genügend Raum um sich zurück zu ziehen
- Man sollte selbst versuchen einen anderen Weg einzuschlagen, langsam und niemals weg rennen!
- Wenn der Bär sich aufstellt: ruhig zureden und mit den Armen kreisen
Bären greifen niemals sofort an. 90% sind Scheinangriffe, sprich sie greifen an bleiben aber kurz vorher stehen. Ruhe bewahren.
Wenn er wirklich angreift, hilft nur kämpfen. Mit Gegenständen werfen oder Bärenspray einsetzen. Dieses ist in den USA meiner Meinung nach nicht wirklich notwendig. In Kanada (Yukon Territory) und Alaska, sollte Bärenspray immer zur Ausrüstung gehören. Sollte es direkten Kontakt zum Bären geben: Tod stellen! Kopf nach unten und Hände in den Nacken, ruhig liegen bleiben.
Eins sollte man jedenfalls nie tun: auf Bäume klettern. Dort ist man nie sicher denn:
- der Schwarzbär klettert einem hinterher
- der Grizzly schüttelt einen hinunter









